Training:
Dienstag und Donnerstag – 18.30 Uhr
Sepp-Heiß-Stadion
Pfarrer-Neumeyr-Str.
Heimspiele:
Samstag, 15.00 Uhr
Ludwig-Schwabl-Sportpark
Reichenhaller Str. 78
Trainer:

Chris Dolny
mobil
Email:
Unnötige Niederlage für die SG Inzell/Weißbach
Individuelle Fehler führen letztlich zum 2:6 Debakel; Doppeltorschützen Spitz, Reiter und Hufnagel
Weißbach (we) – Den „Weißbacher Ultras“ trieb es schon während der Begegnung die Zornesröte ins Gesicht und das war durchaus nachvollziehbar. Unglaubliche individuelle Fehler der Hausherren führten am Ende zu einer 2:6 Niederlage gegen einen SV Leobendorf, der keineswegs die bessere Mannschaft war, jedoch die Kapitalschnitzer der SG Kicker konsequent ausnutzte. So gab es am Ende eine hohe Klatsche, die überhaupt nicht hätte sein müssen. Zudem spielte den Gästen in die Hände, dass ein Strafstoß der Dolny Truppe zum möglichen 3:3 Ausgleich nicht genutzt werden konnte.
In den ersten 20 Minuten waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft und hatten mit mehr Ballbesitz das Geschehen im Griff. Zwingende Torchancen blieben jedoch zunächst aus. Nach 23 Minuten die erste richtig gefährliche Aktion, als Levi Hufnagel frei zum Kopfball kam, doch Pirmin Gollinger im SG Tor sich nicht überwinden ließ. Vier Minuten später versuchte sich Simon Spitz mit einem Distanzknaller, der aber knapp über den Kasten flog und nach einer halben Stunde setzte wieder Hufnagel das Leder einen halben Meter am linken Pfosten vorbei.
Spielanteile verlagern sich – SG Inzell/Weißbach wird stärker
Das sollte es erst mal gewesen sein aus Gästesicht, denn von nun an kamen die Hausherren weitaus besser ins Spiel. In der 36. Minute wurde Florian Hörtreiter auf der linken Seite bedient, wollte es aber zu genau machen und so traf der SG Stürmer nur die Oberkante der Latte. Kurz darauf die nächste Topchance der Heimmannschaft. Dennis Schöllmann konnte sich auf der linken Seite behaupten, flankte scharf nach innen, doch SVL Keeper Emanuel Salomon konnte den Kopfball von Lukas Schillmeier aus kurzer Distanz mit einer Glanzparade noch um den Pfosten leiten.
Etwas überraschend fiel kurz darauf der Führungstreffer der Gäste. Maxi Eidenhammer flankte von der rechten Seite in den Strafraum, die SG Hintermannschaft bekam den Ball nicht weg, sondern platzierte ihn Simon Spitz vor die Füße. Der legte sich das Spielgerät noch einmal vor und erzielte aus 18 Metern links unten die 0:1 Führung der Elf von Trainer Daniel Burr. Es sollte aber noch dicker kommen vor dem Seitenwechsel. Durch einen haarsträubenden Fehlpass kam wieder Spitz ans Leder, der bediente in der Mitte Levi Hufnagel und der brauchte nur zum 0:2 abstauben.
Chancen auf beiden Seiten
Nach dem Wechsel ging das Toreschießen munter weiter. Nach einer Topchance für Leobendorf (Flanke Eidenhammer, Schuss Rubach knapp drüber) durften die Hausherren erstmals jubeln. Einen gefährlichen Freistoß von Maxi Anner von der linken Seite konnte SVL Torhüter Emanuel Salomon nur nach vorne abklatsche zu Lukas Schillmeier. Der ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte aus kurzer Distanz den 1:2 Anschlusstreffer in der 56. Minute. Doch die Freude währte nicht lange, denn drei Minuten später stellte Levi Hufnagel den alten Zweitoreabstand wieder her. Vorausgegangen war eine weite Flanke von Konstantin Rubach auf die rechte Seite zu Maxi Eidenhammer. Der passte uneigennützig in die Mitte zu Hufnagel, der wenig Mühe hatte, die Kugel zum 1:3 im Netz unter zu bringen. Nach gut einer Stunde kam erneut Simon Spitz im Strafraum an den Ball, zielte aber unbedrängt nur neben den linken Pfosten.
SG wittert Morgenluft
Die Hausherren gaben sich nicht auf und wurden in der 71. Minute dafür belohnt. Manuel Aicher packte einen Kracher aus 23 Metern aus, Torhüter Salomon war überrascht und wehrt nur kurz ab. David Schillmeier war zur Stelle und markierte das 2:3. Nun war das Momentum auf Seiten der Hausherren, noch dazu, weil Schiedsrichter Adrian Koch nach Foul an Fabian Zeidler zurecht auf Strafstoß entschied. Maxi Anner trat an, doch Salomon roch den Braten (vielleicht hatte er auch Anners Strafstoß gegen die SG Chieming/Grabenstätt gesehen) und parierte glänzend. Somit war eine große Chance zum Ausgleich vertan. Noch bitterer dann allerdings, dass fast im Gegenzug der vorentscheidende Treffer zum 2:4 fiel. Konstantin Rubach kam über die linke Seite und seine Flanke vollstreckte der eingewechselte Niklas Reiter per Hacke. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Bei einem Konter in der 85. Minute wurde Reiter von Eidenhammer bedient und der vollstreckte eiskalt aus spitzem Winkel mit seinem zweiten Treffer zum 2:5.
Der Schlusspunkt unter diese am Ende einseitige Partie war schließlich Simon Spitz vergönnt, der, unterstützt durch einen eklatanten Fehlpass der SG Mannschaft, alleine auf Gollinger zulief und diesen zum am Ende zu hohen 2:6 überwinden konnte. So musste die SG Inzell/Weißbach eine ungewollte Niederlage hinnehmen, die keineswegs hätte sein müssen. Darüber sollte man sich Gedanken machen.
Aufstellung:
Pirmin Gollinger (TW), Manuel Aicher (K) (74. Jonas Öttl), Tobias Hüller, Martin Söll (84. Thomas Holzner), Florian Rieder (46. Christian Aicher, 85. Manuel Aicher), Lukas Schillmeier (38, Simon Maier), Luis Keilhofer (77. Dennis Schöllmann), Maxi Anner, David Schillmeier (85. Georg Haberlander), Florian Hörtreiter (72. Simon Maier), Dennis Schöllmann (46. Fabian Zeidler)
Die nächsten Spiele:
1.Mannschaft:
Samstag, den 19.09.2026 um 14:00 Uhr bei der SG Schönau
Freitag, den 25.09.2026 um 19.00 Uhr in Inzell gegen den TSV Bad Reichenhall
Samstag, den 03.10.2026 um 14.00 Uhr beim TSV Bergen
2.Mannschaft:
Donnerstag, den 17.09.2026 um 20.00 Uhr in Bischofswiesen
Sonntag, den 20.09.2026 um 14:00 Uhr bei der DJK Weildorf 3
Sonntag, den 27.09.2026 spielfrei
Sonntag, den 04.10.2026 um 16.00 Uhr beim BSC Surheim 2

Eine vorentscheidende Szene der Partie der SG Inzell/Weißbach gegen den SV Leobendorf war der Strafstoß für die Hausherren in der 74. Minute von Maxi Anner, den SVL Keeper bravourös parierte.

SG Inzell/Weißbach Kapitän Manuel Aicher (links) deckt den Ball geschickt gegen den agilen Mittelfeldakteur des SV Leobendorf Konstantin Rubach ab.

SG Akteur Maxi Anner (links) attackiert Leobendorfs Kapitän Anton Steinmassl, der die Fäden seiner Mannschaft im Mittelfeld in Händen hielt und für einen ordentlichen Spielaufbau sorgte.

Inzells junger Verteidiger Tobias Hüller ist in dieser Szene einen Schritt schneller als der zweifache Leobendorfer Torschütze Simon Spitz und bringt den Ball aus der Gefahrenzone.
Co-Trainer:

Martin Söll
mobil 0176 65199471
Email: soellm@gmx.de
Torwarttrainer:
Christian Strobl
mobil
Email:


