Training:
Dienstag und Donnerstag – 18.30 Uhr
Sepp-Heiß-Stadion
Pfarrer-Neumeyr-Str.
Heimspiele:
Samstag, 15.00 Uhr
Ludwig-Schwabl-Sportpark
Reichenhaller Str. 78
Trainer:
Daniel Zolda
mobil 0173 2702439
Email: daniel_zolda@yahoo.de
Co-Trainer:

Martin Söll
mobil 0176 65199471
Email: soellm@gmx.de
Torwarttrainer:
Sebastian Schwabl
mobil
Email:
Den Kopf aus der Schlinge gezogen;
SG Inzell/Weißbach bleibt in der Kreisklasse;
Erfolg im Relegationsspiel gegen den SV Surberg in Bergen
Bergen (we) – Ein glückliches Ende nahm die Kreisklassensaison für die SG Inzell/Weißbach, denn mit dem 2:0 Sieg gegen den SV Surberg im Relegationsspiel vor 909 zahlenden Zuschauern auf dem Sportplatz in Bergen konnte die Klasse gehalten werden. Somit spielt die SG auch in der nächsten Saison in der Kreisklasse und der SV Surberg wird wieder in der A-Klasse auflaufen. Ohne große Höhepunkte ging der Sieg der SG Inzell/Weißbach letztlich in Ordnung, da die Zolda Elf die wenigen sich bietenden Möglichkeiten konsequent ausnutzte.
Der Beginn der Partie entwickelte sich abwartend und keine der beiden Mannschaften ging hohes Risiko. Ziel war es, nicht frühzeitig einen Treffer zu kassieren. Es war viel Leerlauf zu verzeichnen und daher blieb das Niveau keineswegs hochklassig. Die erste nennenswerte Aktion gab es erst nach einer Viertelstunde. Einen Eckball von Bruno Gneuß von der linken Seite lenkte SG Torhüter Pirmin Gollinger mit den Fingerspitzen gerade noch über den Querbalken.Zwei Minuten später versuchte es Gneuß erneut den Inzell/Weißbach Keeper zu überwinden. Diesmal zog er aus fast 25 Metern ab, doch sein Knaller zischte knapp am rechten Kreuzeck vorbei.
Surberg bleibt spielbestimmend
Von der SG war in dieser Phase der Partie wenig zu sehen. Das Spiel nach vorne war praktisch nicht vorhanden und Möglichkeiten verzeichnete nur der SVS. In der 20. Minute Eckball durch Markus Lamminger auf den Kopf von Christoph Bothe, doch der köpfte das Leder knapp neben den linken Pfosten. Nach gut einer halben Stunde die wohl bis dahin beste Chance für Surberg durch Andreas Zenz, der sich über die linke Seite durchsetzte. Aber der Stürmer zögerte zu lange, verschleppte das Spielgerät unnötig und so verpuffte diese gute Aktion ohne Erfolg.
In der 35 . Minute gab es den ersten Torschuss der SG Inzell/Weißbach. Manuel Aicher versuchte es von der rechten Seite, doch sein Distanzknaller zischte links über den Querbalken. Auf der Gegenseite probierte es Markus Herbst aus 22 Metern , aber auch sein Schuß flog knapp über den Kasten von Pirmin Gollinger. In der 44. Minute musste Surbergs Torhüter Thomas Zenz das erste Mal eingreifen. Nach Flanke von Florian Rieder von der linken Seite kam Matthias Weibhauser an den Ball, aber sein Kopfball wurde eine Beute von Thomas Zenz. Das sollte es gewesen sein in einer niveauarmen ersten Halbzeit, in der der SV Surberg die größeren Akzente setzen konnte, ohne jedoch Zählbares zu erreichen.
Glückliches Händchen beim Wechsel
Auch nach dem Wiederanpfiff des teilweise übertrieben leitenden Schiedsrichters Ronny Schmidt blieben die Höhepunkte zunächst aus. Beide Mannschaften wussten um die Situation, dass wohl der erste Treffer der Partie schon spielentscheidend sein konnte und daher war die Bereitschaft, schon vorzeitig Risiko zu gehen, überschaubar. Erst mit der Einwechslung von Lukas Schillmeier nach einer Stunde kam etwas Bewegung in das Angriffsspiel der SG Inzell/Weißbach. Letztlich führte aber eine Unaufmerksamkeit zum ersten Treffer der Partie.
Möglichkeiten konsequent genutzt
In der 64. Minute wechselte sich SG Spielertrainer Daniel Zolda als zusätzliche Offensivkraft ein und wurde nur eine Minute später unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß führte Manuel Aicher gedankenschnell aus, die Surberger Hintermannschaft war noch ungeordnet und nicht auf der Höhe und so konnte der angespielte Christian Bauregger noch ungehindert einige Schritte laufen und mit einem Zuckerpass Lukas Schillmeier auf die Reise schicken. Der SG Stürmer lief allein auf Thomas Zenz zu, ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und schob eiskalt am Torhüter vorbei zur viel umjubelten 0:1 Führung ein. Nun war das Momentum auf Seiten der Falkensteintruppe, denn zwei Minuten später gab es die nächste gute Möglichkeit das Ergebnis zu erhöhen. Florian Hörtreiter setzte sich auf der linken Seite durch, lief bis zur Grundlinie und legte das Leder zurück auf Christian Bauregger, doch dessen Schuss aus acht Metern blockte ein Surberger Verteidiger im letzten Moment ab.
Die endgültige Entscheidung fiel dann aber in der 75. Minute und diesmal machte es Bauregger besser. Ausgangspunkt war wieder SG Kapitän Manuel Aicher, der mit einem langen Ball auf der rechten Seite Lukas Schillmeier bediente. Der versetzte seinen Gegenspieler und flankte in die Mitte zu Christian Bauregger, der sich die Kugel gekonnt stoppte und souverän zum 0:2 abschloss.
Surberg gab sich aber trotz dem Zweitorerückstand nicht auf und verzeichnete durchaus noch Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Luka van de Wiel stand plötzlich in der 86. Minute in halbrechter Position frei, aber sein Schuss aus zehn Metern konnte im letzten Moment abgeblockt werden. Zwei Minuten vor Ende der Partie durfte auch noch Primin Gollinger im SG Kasten seine Klasse zeigen. Christoph Bothe hatte die letzte Gelegenheit in dieser Relegationspartie, doch Gollinger drehte das Leder mit einer tollen Parade über den Querbalken und so blieb es beim letztlich verdienten Sieg der SG Inzell/Weißbach, die die wenigen sich bietenden Chancen konsequent nutzte. Spielertrainer Daniel Zolda zeigte sich nach der Partie erleichtert. „Schee, dass des guad ummeganga is und mia de Klasse halten konnten. Ich glaube schon, dass der Sieg verdient war“. Auch Torschütze und Vorlagengeber Christian Bauregger fiel ein Stein vom Herzen. „Sau guad, dass mas gschafft hamd“!
Somit spielt die SG Inzell/Weißbach auch in der nächsten Saison in der Kreisklasse und es gibt wieder das Derby gegen den SV Ruhpolding.
Aufstellung:
Pirmin Gollinger (TW), Maxi Anner, Thomas Holzner, Manuel Aicher (K), Christian Rieder, Dominik Reske, Lukas Lackner (64. Daniel Zolda), Matthias Weibhauser (61. Lukas Schillmeier), Dennis Schöllmann (81. Leonhard Hartinger), Florian Hörtreiter (88. Wolfgang Brand), Christian Bauregger
Die SG Inzell/Weißbach zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung im Relegationsspiel gegen den SV Surberg. Hier blockt Kapitän Manuel Aicher den Schuß von Surbergs Stürmer Christoph Bothe. Links hinten beobachtet Dominik Reske die gelungene Aktion.
Bruno Gneuß (rechts) und der SG Inzell/Weißbach Torschütze Christian Bauregger lieferten sich oftmals packende Duelle im Relegationsspiel in Bergen.

SG Inzell/Weißbach Verteidiger Thomas Holzner war ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft und klärte hier im letzten Moment gegen Surbergs Stürmer Andreas Zenz.

SG Inzell/Weißbach Torhüter Pirmin Gollinger war ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft und lenkte hier einen angeschnittenen Eckball von Bruno Gneuß im letzten Moment über den Querbalken.

Im Gleichschritt auf den Ball gingen SG Verteidiger Christian Rieder und Jonathan Scanlon. Die Szene beobachten SV S Stürmer Markus Herbst (links) und Christna Bauregger im Hintergrund.
Dominik Reske zeigte eine starke Partie im Relegationsspiel gegen den SV Surberg und klärt hier einen Eckball vor SG Torhüter Pirmin Gollinger, der nun doch mindestens eine Saison weiter im Tor der SG Inzell/Weißbach stehen wird.





