Bericht über das Leichtathletik Sportfest in Waging            https://www.sc-inzell.de/leichtathletik/

Das war Affenstark!!

Die Spielberichte der D Jugend findet Ihr unter Fussball/D-Jugend   –    https://www.sc-inzell.de/d1-jugend

D1: SG Marquartstein/Unterwössen – SG Inzell/Ruhpolding 4:0 (3:0)

D2: SG Saaldorf/Surheim 2 – SG Inzell/Ruhpolding 2 3:0 (1:0)

Bericht 1.Mannschaft SC Inzell/SC Weißbach

Der TSV Waging ist Kreisligist!

Verdienter 3:0 Erfolg gegen die SG Inzell/Weißbach vor über 1200 Zuschauern; Verlängerung brachte die Entscheidung

 Bergen (wet) – Das Relegationsspiel zur Kreisliga hatte am Ende einen verdienten Sieger. Der TSV Waging wird in der nächsten Saison in der Kreisliga die Fußballschuhe schnüren und schickt die SG Inzell/Weißbach mit einem 3:0 Erfolg in die Kreisklasse. Es blieb lange Zeit spannend auf dem Bergener Fußballfeld und die 1227 Fußballfans nicht nur aus den beiden Vereinen, sondern auch viele aus der umliegenden Region bekamen für ihr Eintrittsgeld zwar nicht die hohe Fußballkunst zu sehen, dafür war die Partie zu sehr von Taktik geprägt, aber es war lange Zeit sehr spannend und erst ein Doppelschlag in der ersten Hälfte der Verlängerung brachte den TSV Waging auf die Siegerstraße.

Von Beginn an wussten beide Mannschaften um die Bedeutung dieser Partie. Verlieren verboten und so agierten die Spieler auch auf dem Platz. Vorsicht war geboten und das gewisse Risiko nach vorne, um einen Treffer zu erzielen, wollte keiner eingehen. Das zunächst gute Fußballwetter hatte für den notwendigen Rahmen gesorgt, um eine packende Partie zu erleben, doch richtige Tormöglichkeiten waren Mangelware. Die beiden Torhüter Benedikt Schmid (Waging) und Pirmin Gollinger verbrachten insgesamt einen ruhigen Abend, konnten sich aber dennoch bei einigen Paraden auszeichnen.

Inzell/Weißbach hatte zwar ein wenig mehr Spielanteile in dieser Anfangsphase, allerdings ohne die große Gefahr auszustrahlen. So dauerte es bis zur 15. Minute, als die vielen Fans den ersten Torschuss dieser Partie erleben durften. SG Stürmer Fabian Zeidler versuchte es mit einem Distanzschuss, aber sein Knaller aus 19 Metern zischte knapp über den Waginger Kasten.

Glanzparade von Pirmin Gollinger

Nun schien auch der TSV wachgerüttelt zu sein und versuchte seinerseits dagegen zu halten. Das führte zu einer Riesenmöglichkeit in der 19. Minute durch Manuel Sternhuber. Christian Tanner hatte von der linken Seite nach innen geflankt und der Kopfball von Sternhuber steuerte Richtung rechtes Kreuzeck. Aber Pirmin Gollinger im SG Gehäuse machte sich lang und länger und drehte mit einer sensationellen Parade die Kugel gerade noch um den Pfosten zur Ecke.

SG Hintermannschaft steht gut

Fortan hatte der TSV Waging bei einsetzendem Regen die größeren Spielanteile, auch wenn der finale Pass in den Strafraum noch auf sich warten ließ. Auf jeden Fall konnte TSV Trainer Michi Kantsperger zu der Phase mit seiner Elf zufrieden sein. Von der Falkensteintruppe kam wenig Gegenwehr und das Team war darauf bedacht, dass hinten die Null steht. Hierbei machten die beiden Innenverteidiger Rene Brüning-Wolter und Hannes Gimpl einen sehr ruhigen und souveränen Eindruck und ließen keinerlei Großchancen zu.

Der Einsatz war auf beiden Seiten hoch, wobei die Partie immer fair war. Schiedsrichter Michael Hofbauer hatte wenig Mühe mit dieser Begegnung. In der 36. Minute dann doch eine gute Gelegenheit für die SG Inzell/Weißbach. Ein Freistoß kam von der linken Seite scharf in den Strafraum, Rene Brüning-Wolter war mit nach vorne gekommen, grätschte das Leder aber knapp am linken Pfosten vorbei.

Nach dem Wechsel kamen beide Mannschaften unverändert aus der Kabine, ebenso unverändert wie die taktische Ausrichtung. Möglichst keinen Treffer kassieren. In der 57. Minute versuchte es Tim Obermeier auf Waginger Seite mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze, der jedoch knapp am rechten Pfosten vorbeiflog. Nach gut einer Stunde probierte es die SG mit einem Doppelpass Öttl Zeidler, aber der Schuss von Spielertrainer Matthias Öttl konnte im letzten Moment geblockt werden. Fast im Gegenzug legte TSV Kapitän Phil Parthum quer auf Tim Obermeier, dessen Visier aber zu hoch eingestellt war.

Der TSV Waging gibt den Ton an

Immer mehr übernahm Waging das Geschehen und hatte in der 73. Minute eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Einen unnötigen Querpass der SG Hintermannschaft erlief sich der eingewechselte Andreas Kamml, schoss jedoch etwas zu überhastet und somit konnte Pirmin Gollinger im SG Gehäuse die Kugel festmachen. Vor dem Schlusspfiff gab es noch zwei Möglichkeiten die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Nach 80 Minuten probierte es Tim Obermeier mit einem Freistoß für Waging aus 22 Metern, der allerdings knapp über die Querlatte flog und zwei Minuten darauf zog Martin Söll auf der Gegenseite aus 19 Metern ab, zielte jedoch um 30 Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Somit blieb es bei torlosen 90 Minuten und es sollte die Verlängerung die Entscheidung bringen.

Doppelschlag führte zur Entscheidung

Michi Kantsperger schien für seine Mannschaft die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Waging war in der ersten Minuten klar spielbestimmend. Zunächst setzte Oliver Schilling einen Flankenlauf auf der rechten Seite an, schlug das Leder nach innen zu Andreas Kamml, aber dessen Kopfball flog am linken Pfosten vorbei. In der 96. Minute machte es Kamml dann besser. Ecke von der rechten Seite durch Hannes Maierhofer auf den langen Pfosten, Sebastian Schilling legt den Ball zurück auf Andreas Kamml und der hatte wenig Mühe aus kurzer Distanz das 1:0 zu erzielen. Der Jubel darüber war natürlich groß. Doch noch größer war dieser nur zwei Minuten später, als ein langer Ball von Bernhard Mühlbacher Hannes Maierhofer erreichte und der wenig Mühe hatte das 2:0 zu erzielen. Dennoch war diese Partie noch nicht entschieden. Die SG ließ sich nicht hängen und hatte ihrerseits noch Möglichkeiten. In der 103. Minute legte sich Fabian Zeidler das Spielgerät zum Freistoß zurecht, den TSV Torhüter Benedikt Schmid nach vorne wegspringen ließ, aber niemand war zur Stelle, um daraus Kapital zu schlagen. Gleich nach dem Wechsel war es Andi Dießbacher, der aus dem Gewühl heraus aus 16 Metern abzog und die Kugel um Zentimeter über den Querbaken setzte.

TSV Keeper Schmid zeichnet sich aus

Dass Benedikt Schmid im Waginger Kasten seine Aufgabe beherrscht wurde in den nächsten Minuten deutlich. Fabian Zeidler kam in der 112. Minute halbrechts frei zum Schuss, aber Teufelskerl Schmid parierte reaktionsschnell und lenkte den Ball zur Ecke. Die Öttl/Söll Truppe setzte nun alles auf eine Karte und wollte unbedingt einen Treffer. Dafür musste offensiver agiert werden und das nutzte die Kantsperger Elf eiskalt aus.

Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 114. Minute, als ein langer Ball Phil Parthum erreichte. Der Waginger Kapitän lief allein auf Gollinger zu und schob das Leder flach ins rechte Eck zum 3:0. – die Entscheidung.

Die SG wollte aber wenigstens den Ehrentreffer, doch den verhinderte Benedikt Schmid. Zunächst parierte er einen Kopfball von Rene Brüning-Wolter nach Dumberger Freistoß mit einer sensationellen Parade und eine Minute später war er bei einem abgefälschten Dießbacher Weitschuss ebenfalls nicht zu überwinden. Somit blieb es beim 3:0 Erfolg des TSV Waging, der damit im nächsten Jahr in der Kreisliga spielt. Für die SG Inzell/Weißbach geht es dagegen nach zuletzt sechs Jahren Kreisliga wieder zurück in die Kreisklasse, wobei dort gegen Ruhpolding, Bergen, Vachendorf und Aufsteiger Siegsdorf tolle Derbys warten.

Trainer waren sich einig

Nach der Partie sprachen beide Trainer von einem verdienten Sieg des TSV Waging. Für Michi Kantsperger war es das vermutete 50 zu 50 Spiel. „Über die ganzen 120 Minuten waren wir das bessere Team, haben wenig zugelassen und unsere Chancen genutzt. Ich bin schon der Meinung dass wir uns das heute verdient haben. Gratulation an die Mannschaft, die sehr gut gekämpft und alles gegeben hat“. SG Spielertrainer Matthias Öttl stimmte dem zu und zeigte sich als fairer Verlierer. „Insgesamt haben wir nicht so zu unserem Spiel gefunden, wie wir wollten. Waging hatte ein Chancenplus und wir waren vor dem Tor einfach zu harmlos. Trotzdem ein Lob an meine Truppe die den vielen Zuschauern ein spannendes Spiel geboten haben. Es war für viele auf jeden Fall eine schöne Erfahrung“.

Aufstellung:

Pirmin Gollinger (TW), Maxi Anner, Manuel Aicher, Johannes Gimpl, Rene Brüning-Wolter, Matthias Öttl, Andi Dießbacher, Martin Söll (107. Anderl Plenk), Lukas Lackner (K), (80. Emmeran Gehmacher, 105. Luis Keilhofer), Wolfgang Brand (71. Armin Dumberger), Fabian Zeidler

Packende Duelle lieferten sich auf der Außenbahn Andi Dießbacher (links) und Tim Obermeier. SG Abwehrspieler Maxi Anner (Nr.2) beobachtet die Szene.

SG Inzell/Weißbach Abwehrchef Rene Brüning-Wolter ist mit nach vorne marschiert und kommt hier vor TSV Abwehrstratege Sebastian Schilling ans Leder, doch die Grätsche geht um Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Eine starke Partie lieferte SG Schlussmann Pirmin Gollinger, der hier vor Wagings Stürmer Bernhard Mühlbacher am Ball ist.

Bernhard Mühlbacher gewinnt hier zwar das Kopfballduell gegen SG Inzell/Weißbach Spielertrainer Martin Söll, doch Wagings Kapitän Phil Parthum (links), Torschütze zum vorentscheidenden 3:0 kommt hier nicht an den Ball.

Über 1200 Zuschauer waren nach Bergen gekommen zum Relegationsspiel der SG Inzell Weißbach gegen den TSV Waging. Hier setzte sich Manuel Aicher (Nr.3) gegen Benedikt Bauer durch.

Spannende Duelle gab es zwischen SG Abwehrspieler Maxi Anner (rechts) und Wagings Stürmer Johannes Maierhofer.

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